Das Inklusionsmobil

Das Inklusionsmobil rollt und bringt Ehrenamtliche mit Behinderung zu Orten des Dialogs.

Starnberg

Das Inklusions-Mobil

Bürgerschaftliches Engagement ist vielfältig und die Menschen, die es ausüben, sind es auch. Deshalb sollen alle – auch Menschen mit Einschränkungen – passend zu ihren Talenten und Fähigkeiten ehrenamtlich tätig sein können. Wir motivieren Vereine und gemeinnützige Einrichtungen Barrieren und Vorbehalte abzubauen und schaffen Pilotprojekte für die Teilhabe aller am bürgerschaftlichen Engagement.

Mit unserem Inklusionsmobil, bei dem Menschen mit Einschränkungen die besonderen Herausforderungen zeigen und über ihren Alltag berichten, möchten wir alle Bevölkerungsgruppen dafür sensibilisieren, wie wir in einem vielfältigen Miteinander voneinander lernen und profitieren können. Ehrenamt verbindet und schafft Nähe und Verständnis füreinander. Wir alle profitieren davon!

Das Inklusions-Mobil rollt durch den Landkreis Starnberg

Wir – die Ökumenischen Nachbarschaftshilfe Starnberg und die Offene Behindertenarbeit Starnberg – machen unseren ersten Stopp mit dem Inklisions-Mobil im Beccult in Pöcking.

Unsere Gäste sind zwei Klassen mit Viertklässlern und ihre Lehrerinnen. Betroffene Ehrenamtliche erzählen ihnen aus ihrem Alltag: Wie es ist, mit körperlichen Einschränkungen, Hör- und Sehbehinderungen und mit Lernschwierigkeiten zu leben, welche Hindernisse es für sie gibt und welche Hilfsmittel sie benutzen. Die SchülerInnen nehmen teil an einem Rollstuhl-Parcours, Workshops zur Gebärdensprache und zur „Leichten Sprache“ und sie können Sehbrillen und Blindenstöcke ausprobieren. Die SchülerInnen machen begeistert mit und stellen viele Fragen. Sie sind überrascht, wie schwierig es ist, mit dem Rollstuhl Hindernisse zu überwinden, mit Blindenstöcken den Weg zu finden und wie viel man mit Gebärdensprache ausdrücken kann. 2022 folgen weitere Stationen.

Ökumenische Nachbarschaftshilfe Starnberg