Netzwerke einbinden. Kooperationen eingehen. Ehrenamtliche gewinnen.

Netzwerk- und Wirkungsanalyse

Eine Zusammenfassung der zentralen Ergebnisse rund um erfolgreiche Vernetzung bei Freiwilligenprojekten von, für und mit Migrant:innen

Im Rahmen der lagfa-Projektarbeiten entstehen komplexe Netzwerkstrukturen und Kooperationen, die direkte Auswirkungen auf lokale Akteure und kommunale und zivilgesellschaftliche Strukturen haben. Um die Qualität und Nachhaltigkeit unseres Engagements sicherzustellen, haben wir eine Analyse dieser Strukturen durchführen lassen.

Wir freuen uns, die zentralen Ergebnisse dieser Analyse öffentlich zugänglich zu machen. Unsere Netzwerk- und Wirkungsanalyse legt dar, wie sich unsere Projektarbeit vor Ort auswirkt und welche nachhaltigen Kooperationsmöglichkeiten sich daraus ergeben und was in der Zusammenarbeit bedacht werden sollte.

 

EIN PRAXISBUCH DER LAGFA BAYERN

Vielfalt fördern – Teilhabe durch Bürgerschaftliches Engagement

In diesem Buch, der auch als Praxisleitfaden zu verstehen ist, finden Sie Inspirationen und Tipps für Freiwilligenprojekte, die von, für und mit Migrant:innen gestaltet und erfolgreich umgesetzt werden. Darüber hinaus haben wir einiges an Informationen, Experten-Beiträgen und Handlungsempfehlungen aus der Praxis für Sie zusammengestellt.

Die gesamten Inhalte umfassen das Wissen und die Erfahrungen der gesamten Projektlaufzeit des Projektes „Miteinander leben – Ehrenamt verbindet“ das seit 2016 vom Bayerischen Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales gefördert und von der lagfa bayern e.V. koordiniert wird.

Vielen Dank an dieser Stelle noch einmal an alle, die an diesem Buch mitgearbeitet haben.

Das Buch kann bei der lagfa bayern kostenfrei als Print angefragt werden oder auch hier online runtergeladen werden.

Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Lesen und hoffen, dass wir Sie mit diesen inspirierenden Beispielen ermuntern, Vielfalt im Engagement immer wieder aufs Neue zu fördern und zu leben.

Wir setzen uns dafür ein, dass jede:r ein Recht auf soziale Teilhabe im Engagement haben soll. Um das vor Ort auch gestalten zu können, haben wir ein Buch zum Thema „Vielfalt im Engagement fördern“ herausgebracht und freuen uns, es nun zur Verfügung stellen zu können.

durchgeführt von Prof. Martina Wegner

Wissenschafltich begleitet und evaluiert

In den Projektjahren 2016/2017 und 2017/2018 wurden die Projekte von der Wissenschaftlerin Prof. Dr. Martina Wegner von der Hochschule für angewandte Sozialwissenschaften in München begleitet. Es wurde in dem methodischen Ansatz der Evaluation explizit eine wissenschaftliche Beratung und Begleitung intendiert, die zwar auf der einen Seite Daten erhebt und auswertet, auf der anderen Seite aber gemeinsam mit der Projektleitung Schritte berät und bei der eigenen Durchführung qualitäts- und erkenntnissichernder Maßnahmen unterstützt. Dieser Ansatz reicht über eine datenorientierte Evaluation hinaus und ermöglicht eine gemeinsame Arbeit an dem Projekt, die selbstverständlich klar definierte Schritte kennt, aber in Abhängigkeit der Projektentwicklung auch Spielräume eröffnet.

Die Evaluation umfasste drei Schritte, die nacheinander abgearbeitet wurden und in diesem Bericht nachfolgend im Einzelnen beschrieben und mit ihren Ergebnissen dargestellt werden. Die Bestandsaufnahme liefert dabei den Hintergrund, um die Unterschiedlichkeit der Ausgangssituationen abbilden zu können. Nach einem halben Jahr wurde ein Verlaufs-Check durchgeführt, der aktuelle Entwicklungen und Veränderungen im Projekt anzeigte. In einem letzten Schritt wurden Daten und Fakten zu den Projektergebnissen gesammelt.

Evaluationsbericht 2016 bis 2017

Evaluationsbericht 2017 bis 2018

Das Projektjahr 2022 – Netzwerke gestärkt, Vielfalt erlebt

Das Jahr 2022 markierte einen bedeutsamen Meilenstein für das lagfa-Projekt, das seit Februar 2016 Menschen aus verschiedensten Ländern zum freiwilligen Engagement motiviert. Unter dem Leitgedanken “Engagement von, für und mit Migrant:innen gestalten und fördern” wurde das Projektjahr geprägt, Netzwerke zu stärken und Vielfalt gemeinsam zu gestalten. Eine Aktion dieses Jahres war die wissenschaftliche Begleitung durch die MODUS GmbH in Bamberg, die eine umfassende Netzwerk- und Wirkungsanalyse durchführte.

Diese Analyse, unter der Leitung von MODUS-Geschäftsführer Edmund Görtler und der fachlichen Unterstützung von Prof. Dr. Doris Rosenkranz, lieferte nicht nur wertvolle Einblicke in die Projektwirkung vor Ort, sondern auch konkrete Handlungsempfehlungen für die Zukunft. Tauchen Sie ein in die Erfolgsgeschichte des Jahres 2022, in dem Engagement nicht nur gelebt, sondern auch nachhaltig gestaltet wurde.

Das Projektjahr 2021 – Engagement im Zeichen der Pandemie

Die andauernde Zeit der Pandemie forderte wiederholt einiges an Geduld und Ausdauer – für die Projektleitungen vor Ort sowie auch für die Freiwilligen. Engagement-Formate wurden soweit es möglich war weiterhin virtuell durchgeführt, aber auch in Präsenz – wo möglich – umgesetzt. Und dennoch und trotz allem: Mit Rücksicht auf die bestehenden Hygienemaßnahmen und G-Regeln konnten diverse Maßnahmen und Aktionen umgesetzt und auch fortgeführt werden. Es erforderte aber auch mehr Ausdauer im Umgang mit den Bedürfnissen von Freiwilligen.

Herausfordernd waren auch, die wechselnden Bestimmungen und die Zusammenarbeit mit Schulen, Kitas oder sozialen Organisationen, die verständlicherweise strenge Auflagen der Träger zu beachten hatten. Diese besonderen Zeiten förderten indessen neben der Digitalisierung die Projektarbeiten bei den Freiwilligen und beruflichen Mitarbeiter:innen.

Das Projektjahr 2020 – Miteinander leben – Ehrenamt verbindet neu gedacht

Das Projekt „Miteinander leben – Ehrenamt verbindet“ sollte in 2020 in seinem Kernziel „Menschen miteinander zu verbinden und ins Engagement zu holen“ festhalten. Freiwilliges Engagement ist ein zentraler Bestandteil des Miteinanders. Um jedoch Chancengleichheit und Vielfalt im Engagement mehr zu fördern, ist es von großer Bedeutung, auch jene Gruppen zu beachten, die sich – verglichen mit dem bayernweiten Durchschnitt (47 Prozent) – zu deutlich geringeren Anteilen engagieren (Siehe dazu auch: Freiwilligensurvey 2014).Daher sollten die Zielgruppen ab dem 5. Projektjahr 2020 diverser sein und auch unterrepräsentiere Bevölkerungsgruppen mitgedacht werden. Angesichts der aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen (Demographischer Wandel, Rechtspopulismus, Klimawandel, Altersarmut) gilt es, diesen Ansatz insbesondere hinsichtlich einer gelingenden Diversität, Teilhabe und Partizipation von Menschen aus allen Milieus deutlich auszubauen.

Sachbericht

Das Projektjahr 2019 – Integration heißt Teil(habe)

Alle Projekt-Vorhaben in den FA/FZ/KoBE haben auch im Projektjahr 2019 gezeigt, dass eine kulturelle Vielfalt im Miteinander möglich und Integration durch Bürgerschaftliches Engagement machbar ist. Menschen begegnen, Freunde finden, das Von- und Miteinander lernen und gestalten, das ist es, worauf es bei allen Projekten vor Ort ankommt. Dabei reicht es meist schon aus, wenn die Augen lächeln und die Menschen, die im “Abseits” stehen, in einen Kreis aufgenommen werden. Alles andere kommt von selbst und braucht dennoch eine sensible und qualifizierte Begleitung der unterschiedlichen Bedarfe. Vielerorts wurden Strukturen und dafür über drei Jahre Beziehungen des Vertrauens geschaffen – unter den Migranten*innen und Einheimischen, aber auch innerhalb der Netzwerke und Kooperationspartner, Vereinen und Organisationen.

Bericht und Dokumentation

Die Projektjahre 2017 bis 2018 – Engagment & Vielfalt

Alle Projekt-Vorhaben in den FA/FZ/KoBE haben auch im Projektjahr 2018-2019 gezeigt, dass eine kulturelle Vielfalt im Miteinander möglich und Integration durch Bürgerschaftliches Engagement machbar ist. Menschen begegnen, Freunde finden, das von- und miteinander lernen und gestalten, das ist es, worauf es bei allen Projekten vor Ort ankommt. Dabei reicht es meist schon aus, wenn die Augen lächeln und die Menschen, die im “Abseits” stehen, in einen Kreis aufnehmen. Alles andere kommt von selbst und braucht dennoch eine sensible Begleitung der unterschiedlichen Bedarfe.

Vielerorts wurden Strukturen und dafür über drei Jahre Beziehungen des Vertrauens geschaffen – unter den Migranten*innen und Einheimischen, aber auch innerhalb der Netzwerke und Kooperationspartner, Vereinen und Organisationen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Mittlerweile konnten wieder einmal hunderte von Menschen mit und ohne Migrationshintergrund für das Thema Engagement sensibilisiert und für ein freiwilliges Engagement gewonnen werden.

Bericht Projektkoordination 2017-2018

Dokumentiert und evaluiert

Das Projektjahr 2016/2017 – das erste Jahr im Rückblick

Das erste Projektjahr hat uns gezeigt, das Integration durch Bürgerschaftliches Engagement gelingen kann, wenn Freiwillige, die FA/FZ/KoBE und alle beteiligten Netzwerke zusammen arbeiten und gestalten.

Im ersten Projektjahr haben insgesamt 20 Standorte teilgenommen.

Lesen Sie hier in der ersten Print-Dokumentation von “Miteinander leben – Ehrenamt verbindet” die Berichte, Zahlen und Fakten.