Ein Praxisbuch der lagfa bayern

Vielfalt fördern – Teilhabe durch Bürgerschaftliches Engagement

Wir setzen uns dafür ein, dass jede:r ein Recht auf soziale Teilhabe im Engagement haben soll. Um das vor Ort auch gestalten zu können, haben wir ein Buch zum Thema „Vielfalt im Engagement fördern“ herausgebracht und freuen uns, es nun zur Verfügung stellen zu können.

In diesem Buch, der auch als Praxisleitfaden zu verstehen ist, finden Sie Inspirationen und Tipps für Freiwilligenprojekte, die von, für und mit Migrant:innen gestaltet und erfolgreich umgesetzt werden. Darüber hinaus haben wir einiges an Informationen, Experten-Beiträgen und Handlungsempfehlungen aus der Praxis für Sie zusammengestellt. Die gesamten Inhalte umfassen das Wissen und die Erfahrungen der gesamten Projektlaufzeit des Projektes „Miteinander leben – Ehrenamt verbindet“ das seit 2016 vom Bayerischen Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales gefördert und von der lagfa bayern e.V. koordiniert wird.

Vielen Dank an dieser Stelle noch einmal an alle, die an diesem Buch mitgearbeitet haben.

Das Buch kann bei der lagfa bayern kostenfrei als Print angefragt werden oder auch hier online runtergeladen werden.

Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Lesen und hoffen, dass wir Sie mit diesen inspirierenden Beispielen ermuntern, Vielfalt im Engagement immer wieder aufs Neue zu fördern und zu leben.

durchgeführt von Prof. Martina Wegner

Wissenschafltich begleitet und evaluiert

In den Projektjahren 2016/2017 und 2017/2018 wurden die Projekte von der Wissenschaftlerin Prof. Dr. Martina Wegner von der Hochschule für angewandte Sozialwissenschaften in München begleitet. Es wurde in dem methodischen Ansatz der Evaluation explizit eine wissenschaftliche Beratung und Begleitung intendiert, die zwar auf der einen Seite Daten erhebt und auswertet, auf der anderen Seite aber gemeinsam mit der Projektleitung Schritte berät und bei der eigenen Durchführung qualitäts- und erkenntnissichernder Maßnahmen unterstützt. Dieser Ansatz reicht über eine datenorientierte Evaluation hinaus und ermöglicht eine gemeinsame Arbeit an dem Projekt, die selbstverständlich klar definierte Schritte kennt, aber in Abhängigkeit der Projektentwicklung auch Spielräume eröffnet.

Die Evaluation umfasste drei Schritte, die nacheinander abgearbeitet wurden und in diesem Bericht nachfolgend im Einzelnen beschrieben und mit ihren Ergebnissen dargestellt werden. Die Bestandsaufnahme liefert dabei den Hintergrund, um die Unterschiedlichkeit der Ausgangssituationen abbilden zu können. Nach einem halben Jahr wurde ein Verlaufs-Check durchgeführt, der aktuelle Entwicklungen und Veränderungen im Projekt anzeigte. In einem letzten Schritt wurden Daten und Fakten zu den Projektergebnissen gesammelt.

Evaluationsbericht 2016 bis 2017

Evaluationsbericht 2017 bis 2018

Sachbericht

Das Projektjahr 2019 – Integration heißt Teil(habe)

Alle Projekt-Vorhaben in den FA/FZ/KoBE haben auch im Projektjahr 2019 gezeigt, dass eine kulturelle Vielfalt im Miteinander möglich und Integration durch Bürgerschaftliches Engagement machbar ist. Menschen begegnen, Freunde finden, das Von- und Miteinander lernen und gestalten, das ist es, worauf es bei allen Projekten vor Ort ankommt. Dabei reicht es meist schon aus, wenn die Augen lächeln und die Menschen, die im “Abseits” stehen, in einen Kreis aufgenommen werden. Alles andere kommt von selbst und braucht dennoch eine sensible und qualifizierte Begleitung der unterschiedlichen Bedarfe. Vielerorts wurden Strukturen und dafür über drei Jahre Beziehungen des Vertrauens geschaffen – unter den Migranten*innen und Einheimischen, aber auch innerhalb der Netzwerke und Kooperationspartner, Vereinen und Organisationen.

 

Bericht und Dokumentation

Die Projektjahre 2017 bis 2019 – Engagment & Vielfalt

Alle Projekt-Vorhaben in den FA/FZ/KoBE haben auch im Projektjahr 2018-2019 gezeigt, dass eine kulturelle Vielfalt im Miteinander möglich und Integration durch Bürgerschaftliches Engagement machbar ist. Menschen begegnen, Freunde finden, das von- und miteinander lernen und gestalten, das ist es, worauf es bei allen Projekten vor Ort ankommt. Dabei reicht es meist schon aus, wenn die Augen lächeln und die Menschen, die im “Abseits” stehen, in einen Kreis aufnehmen. Alles andere kommt von selbst und braucht dennoch eine sensible Begleitung der unterschiedlichen Bedarfe.

Vielerorts wurden Strukturen und dafür über drei Jahre Beziehungen des Vertrauens geschaffen – unter den Migranten*innen und Einheimischen, aber auch innerhalb der Netzwerke und Kooperationspartner, Vereinen und Organisationen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Mittlerweile konnten wieder einmal hunderte von Menschen mit und ohne Migrationshintergrund für das Thema Engagement sensibilisiert und für ein freiwilliges Engagement gewonnen werden.

Bericht Projektkoordination 2017-2018

 

 

Dokumentiert und evaluiert

Das Projektjahr 2016/2017 – das erste Jahr im Rückblick

Das erste Projektjahr hat uns gezeigt, das Integration durch Bürgerschaftliches Engagement gelingen kann, wenn Freiwillige, die FA/FZ/KoBE und alle beteiligten Netzwerke zusammen arbeiten und gestalten.

Im ersten Projektjahr haben insgesamt 20 Standorte teilgenommen.

Lesen Sie hier in der ersten Print-Dokumentation von “Miteinander leben – Ehrenamt verbindet” die Berichte, Zahlen und Fakten.