Ermutigen.
Qualifizieren.
Beraten.

Freiwilligenagenturen sind regionale Kompetenz-Zentren zur Förderung Bürgerschaftlichen Engagements in seiner ganzen Vielfalt. Sie ermutigen, beraten und qualifizieren.

Freiwilligenagenturen

💡 Freiwilligenagenturen gibt es in fast jedem Landkreis in Bayern. Sie sind der erste regionale Ansprechpartner zum Ehrenamt. Sie beraten, vernetzen und qualifizieren Engagierte und Vereine. Zum Teil heißen sie auch Freiwilligen-Zentren oder Koordinierungszentren Bürgerschaftlichen Engagements.

Beraten

Welches Engagement passt zu mir? Und bin ich in meinem Ehrenamt versichert? Solche und weitere Fragen klären Freiwilligenagenturen persönlich und kompetent. Sie nehmen sich Zeit, finden gemeinsam mit Interessierten passende Möglichkeiten und erleichtern so den Einstieg in ein freiwilliges Engagement.

Foto: Max Kratzer

Qualifizieren

Freiwilligenagenturen beraten Organisationen, Vereine und Initiativen dabei, wie sie freiwillig Engagierte gewinnen und gut begleiten können. Sie informieren über wichtige Rahmenbedingungen, vermitteln hilfreiches Wissen und bieten Qualifizierungen für eine erfolgreiche Zusammenarbeit.

Begleiten

Auch nach der Vermittlung sind Freiwilligenagenturen für Engagierte da. Sie helfen bei Fragen und Herausforderungen, vermitteln bei Bedarf zwischen Freiwilligen und Einsatzstellen und unterstützen dabei, dass das Engagement für alle Beteiligten gut gelingt.

Projekte verwirklichen

Freiwilligenagenturen bringen Menschen, Organisationen und Kommunen zusammen. Gemeinsam entwickeln und starten sie Projekte, die neue Engagementmöglichkeiten schaffen, aktuelle Herausforderungen aufgreifen und das Miteinander vor Ort stärken.

Foto: Max Hörath

Informieren

Bei Freiwilligenmessen, Freiwilligentagen und weiteren Veranstaltungen können Interessierte unkompliziert mit Organisationen ins Gespräch kommen und verschiedene Engagementfelder kennenlernen. So entstehen persönliche Kontakte, neue Ideen und oft auch der erste Schritt in ein passendes Ehrenamt.

Lobbyarbeit

Freiwilligenagenturen geben dem freiwilligen Engagement eine Stimme. Sie machen sichtbar, welchen wichtigen Beitrag Engagierte für die Gesellschaft leisten, informieren Politik und Öffentlichkeit und setzen sich für verlässliche Strukturen sowie gute Rahmenbedingungen ein.

Woher kommen Freiwilligenagenturen?

Die ersten Freiwilligenagenturen in Deutschland entstanden in den 1980er-Jahren. Als erste gilt die 1980 gegründete „Münchner Helferinformation“, die aus einem Stadtratsbeschluss von 1979 hervorging und später den Namen TATENDRANG erhielt. In den folgenden Jahren entstanden in vielen Städten weitere Anlaufstellen, die Menschen bei der Suche nach einem passenden Engagement unterstützten und Organisationen für die Zusammenarbeit mit Freiwilligen qualifizierten. Mit der wachsenden Bedeutung bürgerschaftlichen Engagements entwickelten sich die Agenturen zu wichtigen Knotenpunkten der lokalen Zivilgesellschaft. 1999 gründeten lokale Freiwilligenagenturen die Bundesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen (bagfa), die seither ihre Vernetzung, fachliche Weiterentwicklung und Interessenvertretung auf Bundesebene stärkt. Die lagfa bayern übernimmt diese Aufgabe auf bayerischer Ebene, während die Freiwilligenagenturen regional und kommunal stützen.

Freiwilligenagenturen in Bayern

Unser Service für Freiwilligenagenturen