Wie können Menschen Zugang zum Ehrenamt finden, die bisher seltener engagiert sind? Mit dieser Frage beschäftigen sich vier Standorte in Bayern im Rahmen unseres Projekts „Engagement macht möglich“. Jeder Standort richtet den Blick auf eine andere Zielgruppe und entwickelt eigene Ansätze, um neue Zugänge zum Ehrenamt zu erproben.
Unsere Projektstandorte:
Stiftung Gute Tat München und Region
Zielgruppe: Menschen mit Suchterfahrung und -erkrankung
Im Rahmen des Projektes soll ein Format installiert werden, bei dem Menschen mit Suchterfahrung und Suchterkrankung, niederschwellig in ein Ehrenamt finden können. Dabei soll ihre Suchterkrankung nicht im Vordergrund stehen. Die Betroffenen sollen Teil dieser Gesellschaft sein können und Selbstwirksamkeit und Freude in der Gemeinschaft und in der Ausübung einer ehrenamtlichen Tätigkeit erfahren.
Caritasverband Neuburg-Schrobenhausen
Zielgruppe: Alleinerziehende in Schrobenhausen
Im Rahmen des Projekts werden monatliche Treffen für die Zielgruppe gestaltet, um ihnen Raum für Austausch zu geben, Netzwerke zu bilden und zu pflegen und sie als Ehrenamtliche für die Nachbarschaftshilfe Schrobenhausen zu gewinnen. Die Planung dieser Treffen findet mit der Unterstützung der aktiven Ehrenamtlichen statt.
Diakonie München und Oberbayern – Freiwilligenzentrum z’sam
Zielgruppe: Junge Menschen im Alter zwischen 18 und 27 Jahren
Ziel des Projektes ist, junge Menschen durch soziales Engagement Wege aus der Einsamkeit aufzuzeigen und ein Gefühl von Zusammenhalt und Gemeinschaft zu entwickeln. Um praxisnahe Einblicke in die Lebenswelt der Zielgruppe zu erhalten und geeignete Kooperationspartner für ehrenamtliches Engagement zu akquirieren, setzt das Projekt auf eine Vernetzung mit diversen Institutionen vor Ort.
Gemeinsam leben & lernen in Europa | Passau
Zielgruppe: Arbeitslose und von Arbeitslosigkeit bedrohte Menschen
Das Projekt “Perspektive Engagement: Aktiv werden, Kompetenzen stärken, Arbeit finden” begleitet die Zielgruppe in Kooperation mit Bildungsträgern auf dem Weg zurück in gesellschaftliche Teilhabe und berufliche Perspektiven. Ziel ist es, Selbstwirksamkeit, Tagesstrukturen und arbeitsmarktrelevante Kompetenzen zu stärken, neue Kontakte und Referenzen aufzumachen und Ehrenamtliches Engagement als Brücke in Qualifizierung und Beschäftigung zu nutzen.
Die vier Standorte stehen noch am Anfang ihrer Arbeit. In den kommenden Monaten werden sie ihre Ideen konkretisieren und geeignete Ansätze erproben. Dabei geht es darum, herauszufinden, welche Wege für die jeweilige Zielgruppe passen und wie sich der Zugang zum Ehrenamt erleichtern lässt. Der Austausch zwischen den Standorten bietet zusätzlich die Möglichkeit, Erfahrungen zu teilen und voneinander zu lernen. Die Erkenntnisse aus dem Projekt sollen auch anderen Einrichtungen Anregungen geben, wie sie Menschen erreichen können, die bisher seltener im Ehrenamt aktiv sind.
Das Projekt “Engagement macht möglich” wird gefördert durch die
