Freiwilligenmessen

Freiwilligenmessen oder auch Ehrenamtsbörsen genannt haben das Ziel, interessierte Menschen und gemeinnützige Projekte aus den Bereichen Soziales, Kultur und Umweltschutz zusammenzubringen. Ihren Besuchern  bieten sie eine einmalige Möglichkeit, sich über die Vielfalt des bürgerschaftlichen Engagements in ihrer Heimatregion zu informieren. Zusätzlich werden an dem Tag oft Workshops und Informationsveranstaltungen zum bürgerschaftlichen Engagement sowie kulturelle Highlights angeboten.

Infos zu Freiwillgenmessen geben die lokalen FA/FZ/KoBE vor Ort.

 

Sie sind eine FA/FZ/KOBE und planen eine Freiwilligenmesse?

Förderinfo Lokale Freiwilligen-Messen

 

Was ist eine FW-Messe?

Eine Freiwilligen-Messe soll auf die Vielfalt und Attraktivität des freiwilligen Engagements in der Region aufmerksam machen. Die Freiwilligen-Messe bietet hierzu Informationen, Begegnung, Fortbildung, und Vermittlung für

  • interessiert Bürger*innen
  • für freiwillige engagierte Bürger*innen
  • für Vereine, Organisationen, Initiativen, Kirchen, Stiftungen, Selbsthilfegruppen und Selbsthilfe-Organisationen
  • für Wirtschaftsunternehmen mit Interesse an gesellschaftlicher Verantwortung
  • für Multiplikatoren aus Stadt, Wirtschaft und Zivilgesellschaft, Beiräte, Agenda 21
  • für berufliche Mitarbeiter*innen, die mit Freiwilligen arbeiten

Eine Freiwilligenmesse besteht aus einem Markt der Möglichkeiten in dem Organisationen sich selbst an Ständen/Tischen präsentieren und einem Rahmenprogramm mit Fachthemen, die im Rahmen von Expertenvorträgen und/oder Workshops behandelt werden.

Markt der Möglichkeiten

Nicht teilnehmen können Organisationen, die etwas verkaufen möchten oder anderweitig kommerziell tätig sind. Zudem sollten die gemeinnützigen Organisationen Freiwillige suchen und konkrete Angebote in attraktiver und qualitativ hochwertiger Form präsentieren. Die Organisationen sollten aus allen Themen-bereichen (Sport, Soziales, Kultur, Ökologie) kommen und in den jeweils verschiedenen Regionen des Einzugsgebietes präsent se3in.

Rahmenprogramm/Schirmherr für Eröffnung

Je attraktiver das Rahmenprogramm, desto mehr Besucher*innen kommen zur Messe. Das Rahmenprogramm sollte räumlich getrennt stattfinden und nicht den Markt der Möglichkeiten beeinträchtigen. Die Workshops finden in einzelnen Räumen zu bestimmten Inhalten statt. Dieses Angebot richtet sich sowohl an Funktionsträger im Engagement wie an alle weiteren sich engagierenden Personen, die Interesse an einem Thema haben. Die Gruppenräume sollten eine Motderationsausstattung, Flipchart und Pinnwände bieten und Platz haben für ca. 15-20 Personen.

Inhalte des Rahmenprogramms können sein:

  • Informationen über Recht, Steuer, Versicherung, Öffentlichkeitsarbeit im freiwilligen Engagement
  • Austausch zu Bürgerschaftlichen Engagement in bestimmten Arbeitsfeldern ( Senioren, Migration, Rettungsdienst, Freiwilligendienste, usw.)
  • Auseinandersetzung mit Fragen rund um bürgerschaftliches Engagement (Überforderung vermeiden, Konflikte im Engagement, Monetarisierung, usw.)
  • Podiumsdiskussion zu einem aktuellen Thema mit Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens (die Podiumsdiskussion könnte auch 1 Woche vor FW-Messe stattfinden, um nochmals mehr Besucher zu generieren)

Was wird gefördert?

Das Bayerische Sozialministerium fördert in der Regel zehn Standorte in Bayern mit jeweils 2500 EURO. Der Eigenanteil muss mind. 10% der Gesamtkosten betragen. Der lagfa Vorstand entscheidet in Rücksprache mit dem Sozialministerium über die Aufteilung des Budgets von 25000,00 EUR, wenn sich mehr als zehn Standorte bewerben.

Die Förderung kann verwendet werden für:

  • Druckkosten Flyer
  • Saalmiete/Technik
  • Anerkennung für Freiwillige
  • Referenten
  • Personalkosten für Projektleitung

Weiterhin zu beachten/Tipps aus der Praxis

Die antragsstellenden FA/FZ/KOBE werden aufgefordert sich am "Handbuch Freiwilligen-Messen" der lagfa bayern zu orientieren.

Ferner ist mit einer Vorbereitungszeit von mindestens ca. 6-8 Monaten vor Veranstaltung zu rechnen. Eine intensive Öffentichkeitsarbeit (Mix aus Flyern, Plakaten, Presseartikeln, Pressegesprächen) soll möglichst viele Besucher und teilnehmende Oragnisationen anziehen.

Die Bezuschussung zur Freiwilligenmesse ist an die Mitgliedschaft der lagfa bayern e.V. gebunden

Bitte beachten Sie unten nachstehende Auflagen bei der Umsetzung der Freiwilligenmesse:

  • Es ist bei den lokalen Freiwilligenmessen auch auf das Freiwillige Soziale Jahr, insbesondere auch für Flüchtlinge und Asylsuchende hinzuweisen ( z.B. Informationsstände, Vorträge etc.)
  • Bei allen Informations- und Publizitätsmaßnahmen muss die Wort-Bildmarke des Bayerischen Staatsministeriums für Arbeit und Soziales, Familie enthalten sein. Die Wort-Bildmarke des Bayerischen Staatsminiteriums für Arbeit und Soziales, Familie und Integration finden Sie im Internet unter der Adresse http://www.zukunftsministerium.bayern.de//design/#word
  • Im Sachbericht ist über Informations- und Publizitätsmaßnahmen zu berichten. Vom Freistaat Bayern ggf. zur Verfügung gestellte Materialien ( Schilder, Plakate, Broschüren etc.) sind in geeigneter Weise anzubringen oder zu verteilen
  • Der Verwendungsnachweis der tatsächlichen Kosten muss rechnerisch korrekt ausgefüllt sein und folgende Unterlagen sind dem Verwendungsnachweis beizufügen
  1. Kosten, aufgegliedert nach Kostenpositionen inkl. Belege
  2. Kurze Berichte und Angaben zu Wokshops, Vorträgen und Grußworten
  3. Bilder
  4. Anzahl der Besucher und deren Bewertung ( Musterfragebögen stehen im oben genannten Handbuch zur Verfügung)
  5. Anzahl der Aussteller und Referenten sowie deren Bewertung ( Musterfragebögen stehen im oben genannten Handbuch zur Verfügung)

Die Gelder können von uns nur ausbezahlt werden, wenn alle oben genannten Punkte erfüllt sind!!!!

 

Bei Interesse und Fragen wenden Sie sich bitte telefonisch an die lagfa Geschäftsstelle oder per e-mail an sylvia.hartmann@lagfa-bayern.de