lagfa-News Sprachprojekt: Februar 2018

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Februar 2018
NewsLetter

Themenübersicht

1. lagfa bayern e.V. goes Webinar
Am Mittwoch, 07. Februar 2018, fand das erste Webinar zum Thema "Ehrenamtliche Sprachförderung zur Integration in die Arbeitswelt" statt.

2. Social-Bee – Geflüchtete integrieren leicht gemacht!
Social-Bee ist Deutschlands erster Integrationsdienstleister und wohl die "erste soziale" Zeitarbeitsfirma ihrer Art.

3. Gutes Beispiel 2018 – Der Wettbewerb
Für den Wettbewerb "Gutes Beispiel" von Bayern 2 werden Ideen gesucht, die die Welt ein bisschen besser machen.

4. Bayerischer Integrationspreis 2018
Seit 2012 wird jährlich der landesweite Bayerische Integrationspreis vergeben, mit dem hervorgehoben wird, dass es in Bayern viele positive Beispiele gelungener Integration gibt.

5. Nächste AGABY Fachtagung
Die AGABY Fachtagung ist eine Art Austauschplattform für Haupt- und Ehrenamtliche, die auf kommunaler, regionaler und Landesebene in der Integrationsarbeit engagiert sind.

6. Leitfaden "Wie interkulturelle Öffnung gelingt"
Ein Leitfaden, der Möglichkeiten und Wege zur Interkulturellen Öffnung in Vereinen und Verbänden aufzeigt.

7. Arbeitshilfe "Patenschaften mit geflüchteten Menschen"
Eine Publikation zur Begleitung von Patenschaften mit geflüchteten Menschen.

8. Das Team der Sprachförderung
Das aktuelle Team der beiden Projekte "Sprache schafft Chancen" und "Sprache für Arbeit und Beruf" stellt sich vor.

9. Buchtipps
Eine kleine Zusammenstellung an Literatur und Neuerscheinungen aus der Kategorie "Flüchtlingsliteratur".

 

Materialien zum Herunterladen

Termine und Veranstaltungen

 

Die lagfa bayern e.V. übernimmt keine Haftung für die Inhalte auf den unten aufgeführten externen Links.



1. lagfa bayern e.V. goes Webinar

Im Rahmen unseres neuen Projektes "Sprache für Arbeit und Beruf" fand am Mittwoch, 07. Februar 2018, das erste Webinar zum Thema "Ehrenamtliche Sprachförderung zur Integration in die Arbeitswelt" statt. Damit hat die lagfa bayern e.V. neues Terrain betreten. Die Stiftung Bürgermut hat uns dabei unterstützt und das Webinar moderiert. Über 30 Interessierte haben an diesem virtuellen Seminar teilgenommen. Ihre Resonanz war positiv und alles in allem kann man von einem gelungenen Einstieg sprechen.

Der Vorteil am virtuellen Seminarraum liegt darin, dass Sie sich bequem von zu Hause über aktuelle Projekte informieren und sich in den Bereichen der Pädagogik, Didaktik und interkulturellen Sensibilisierung weiterbilden können. In einer Chatfunktion haben Sie die Möglichkeit, aufkommende Fragen direkt zu stellen.

Unsere Webinare richten sich an ehrenamtliche Leiter*innen von Sprachkursen, hauptamtliche Koordinatoren, Vertreter aus Industrie und Handel und an alle Interessierte, die im Bereich der Sprachförderung engagiert sind. Das Angebot ist für Sie kostenfrei.

Die nächsten beiden Webinar-Termine stehen bereits fest:

• 28. Februar 2018 zum Thema "Herausforderungen und Chancen im Ehrenamt"
• 21. März 2018 zum Thema "interkulturelle Sensibilisierung"

Für eine Teilnahme benötigen Sie einen Computer mit konstanter Internetverbindung sowie Lautsprecher und Kopfhörer. Wenn Sie zu dem Zeitpunkt noch unterwegs sind, können Sie die Veranstaltung auch auf Ihrem mobilen Endgerät verfolgen.

Wir freuen uns über Anmerkungen zur Verbesserung oder über Anregungen zu Themen, über die in den Webinaren diskutiert werden könnte.

Die Folien zum Webinar am 07. Februar 2018 werden in Kürze auf unseren Internetseiten bereitgestellt.

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2. Social-Bee – Geflüchtete integrieren leicht gemacht!

Social-Bee ist Deutschlands erster Integrationsdienstleister und wohl die "erste soziale" Zeitarbeitsfirma ihrer Art. Eine soziale Arbeitnehmerüberlassung ermöglicht Unternehmen einfach und professionell die nachhaltige Integration von Geflüchteten. Denn über Social-Bee können Flüchtlinge in Unternehmen beschäftigt werden, ohne dass sich die Unternehmen um die komplexe Bürokratie mit Ämtern, um Sprachkurse oder die Betreuung der Menschen kümmern muss. Das wird von Social-Bee übernommen und so wird aus einer Zeitarbeitsfirma ein Integrationsdienstleister.

Social-Bee wurde 2016 nach der großen Flüchtlingswelle am Münchner Hauptbahnhof von Zarah Bruhn und Kollegen gegründet. Bruhn sucht nach sozialen Einsatzmöglichkeiten im Bereich der klassischen Arbeitnehmerüberlassung. So wird mit jeder Arbeitsstelle eine Perspektive geschaffen und eine bunte Gesellschaft gefördert. Es können sich bei Social-Bee anerkannte Asylbewerber und Flüchtlinge bewerben. Mit ihrer innovativen und nachhaltigen Idee hat Social-Bee bereits schon einige Auszeichnungen und Preise erhalten, so beispielsweise den Yooweedoo Innovationsaward 2016 oder die Auszeichnung "Generation D" für herausragende Sozialunternehmer (Gewinner in der Kategorie "Soziale Gesellschaft"). Außerdem war Social-Bee Finalist bei "Gutes Beispiel 2017" von Bayern 2

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3. Gutes Beispiel 2018 – Der Wettbewerb

Das Kultur- und Informationsradio des Bayerischen Rundfunks Bayern 2 sucht auch dieses Jahr wieder Projekte für eine bessere Gesellschaft. Bayern 2 prämiert beim Wettbewerb "Gutes Beispiel" Menschen, die etwas bewegen sowie Projekte, die die Gesellschaft besser machen. Vom 22. Januar bis zum 20. Februar 2018 kann man sich online dafür bewerben. Auf den Seiten von Bayern 2 finden Sie das entsprechende Bewerbungsformular für die Teilnahme. Zu gewinnen gibt es Preisgelder in Höhe von insgesamt 20.000 Euro. Unter allen Einsendungen wählt eine Jury fünf Finalisten aus, die im Radio und in den Sozialen Medien vorgestellt werden. Jurymitglieder sind unter anderen Uschi Glas, Alois Glück und Claudia Koreck. Gewinner ist, wer beim Online-Voting die meisten Stimmen erhält. Die Preisverleihung findet am Mittwoch, 18. April 2018 im Studio 2 im Münchner Funkhaus des Bayerischen Rundfunks statt und wird auf Bayern 2 live übertragen.

Eine gute Idee kann die Welt verändern. Viele Menschen engagieren sich vor Ort, andere entwickeln nachhaltige Geschäftsmodelle oder tüfteln an Lösungen für gesellschaftliche Probleme. Ob Start-up oder Verein, Social Business oder Bürgerinitiative – bei dem Wettbewerb "Gutes Beispiel" können sich alle bewerben, die sich mit ihren Projekten und Aktionen für eine lebenswerte Zukunft einsetzen. Die Voraussetzung dafür ist, dass die Bewerber in Bayern leben.

Bewerbungszeitraum: 22. Januar bis 20. Februar 2018

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4. Bayerischer Integrationspreis 2018

Für die rund 3 Millionen Menschen mit Migrationshintergrund in Bayern sind der Zugang zum Arbeitsmarkt sowie Qualifizierungsschritte für den Weg dorthin wesentliche Meilensteine für eine gelingende Integration. Daher hat der Bayerische Landtag, das Bayerische Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration sowie die Integrationsbeauftragte der Bayerischen Staatsregierung unter dem Motto "Startklar für Ausbildung und Beruf - Integration in den Arbeitsmarkt" den Bayerische Integrationspreis 2018 ausgelobt. An der Ausschreibung können sich Personen, Vereine, Institutionen, Projekte oder Initiativen beteiligen, die im Bereich Arbeitsmarktintegration engagiert sind. Die Bewerbungen können vom 29. Januar bis 11. März 2018 unter Beifügung des Bewerbungsformulars per Email bei folgender Adresse integrationsbeauftragte@stk.bayern.de eingereicht werden (Rechtsweg ist ausgeschlossen).

Der Bayerische Integrationspreis 2018 ist mit insgesamt 6.000 Euro dotiert, wobei das Preisgeld auch in Teilsummen auf mehrere Preisträger aufgeteilt werden kann. Das Preisgeld muss jedoch zweckgebunden und für die Förderung der prämierten Initiativen bzw. Projekte und deren Fortentwicklung eingesetzt werden. Die Entscheidung über die Preisträger wird von einer unabhängigen Jury aus dem Kreis des Bayerischen Integrationsrates getroffen.

Die Preisverleihung findet am 16. Mai 2018 im Bayerischen Landtag statt.

Bewerbungszeitraum: 29. Januar bis 11. März 2018

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5. Nächste AGABY Fachtagung

AGABY ist die Arbeitsgemeinschaft der Ausländer-, Migranten- und Integrationsbeiräte Bayerns. Sie ist ein Zusammenschluss der Beiräte, die von den Migranten*innen in den Städten und Kreisen demokratisch gewählt werden. AGABY veranstaltet am Samstag, 21. April 2018, im Rahmen des Projektes "Stadt. Land. Kreis. Integration" die Fachtagung "Stadt. Land. Kreis. PARTIZIPATION!". Sie wird im Kornhaus Kempten (Großer Kornhausplatz 1, 87439 Kempten) stattfinden.

Bei dieser AGABY Fachtagung steht Partizipation (Teilhabe, Mitwirkung) im Hinblick auf Integrationspolitik im Mittelpunkt. Das sind Themen, die gerade im Vorfeld der Bayrischen Landtagswahl im Oktober 2018 hochaktuell und brennend sind. Die Fachtagung dient als Austauschplattform für Haupt- und Ehrenamtliche in der Integrationsarbeit auf kommunaler, regionaler und Landesebene. Im Programmverlauf werden die Integrationsstrukturen im ländlichen Raum beleuchtet und mit kreativen Beiträgen aus Projekten der Integrations- und Flüchtlingsarbeit werden Eindrücke des Engagements vermittelt. Zudem werden vertiefende Workshops zu einer Bandbreite von Themen angeboten, wie beispielsweise Unterstützung von Geflüchteten, Arbeit gegen Rassismus oder interreligiöser Dialog.

Eine Anmeldung ist mit dem Online-Formular bis zum 13. April 2018 möglich.

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6. Leitfaden "Wie interkulturelle Öffnung gelingt"

Es ist ein Leitfaden für Vereine und gemeinnützige Organisationen und soll diesen Möglichkeiten und Wege aufzeigen, das Thema der Interkulturellen Öffnung anzugehen.

Vereine und Verbände stellen für zivilgesellschaftliches Engagement in Deutschland institutionelle Infrastrukturen bereit, ermöglichen Partizipation und stärken den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Die Mitgliedschaften in Vereinen sind ein Spiegel unserer Gesellschaft. Allerdings weisen aktuelle Daten darauf hin, dass das deutsche Vereinswesen weniger durch kulturell plurale als vielmehr durch kulturell segmentierte Mitgliedschaften geprägt ist. Diese führt zu Vereinen, die je für sich kulturell homogene Mitgliedschaften organisieren. Berührungspunkte, Dialog und Verständigung entstehen nicht. Dabei sind aber doch gleiche Zugangschancen zu Vereinen, Verbänden, Stiftungen und anderen gemeinnützigen Organisationen eine zentrale Voraussetzung, damit die Zivilgesellschaft den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die Vielfalt als Teil einer modernen Gesellschaft in seiner ganzen Breite fördern und leben kann.

Der Leitfaden "Wie interkulturelle Öffnung gelingt" der ZiviZ gGmbH entstand im Rahmen des durch das Bundesministerium des Innern geförderten Projektes Menschen.Leben.Integration und richtet sich an alle Personen, die in ihrer Organisation einen Veränderungsprozess in Gang bringen möchten. Die Schritte einer interkulturellen Öffnung werden in vier Phasen erläutert und es werden verschiedene Handlungsmöglichkeiten aufgezeigt. Best-Practice-Beispiele, praktische Hinweise sowie ein umfangreicher Serviceteil mit Anlaufstellen und Übungen sollen dabei helfen, interkulturelle Öffnungsprozesse in Ihren Organisationen anzustoßen und voranzubringen.

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7. Arbeitshilfe "Patenschaften mit geflüchteten Menschen"

Als im Zuge der großen Flüchtlingswelle 2015 vermehrt geflüchtete Menschen Schutz in Deutschland suchten, haben viele Menschen aus der Zivilgesellschaft ihre freiwillige Unterstützung angeboten. Dabei sind viele längerfristige Patenschaften entstanden. Aber Patenschaften brauchen eine gute Begleitung. Zu diesem Zweck hat der PARITÄTISCHE Gesamtverband in Kooperation mit der PARITÄTISCHEN Berlin die Arbeitshilfe "Patenschaften mit geflüchteten Menschen" im Oktober 2017 publiziert. Diese Publikation enthält Beiträge zu theoretischen Hintergründen, Praxiserfahrungen von Paten*innen sowie kritische Impulse und Handlungsempfehlungen für die eigene Praxis. Sie richtet sich an haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter*innen und Aktive von Organisationen, Vereinen und Initiativen, die Patenschaften mit geflüchteten Menschen vermitteln, koordinieren und begleiten sowie an Patenschaftstandems selbst.

Zur Arbeitshilfe

8. Das Team der Sprachförderung

Das Team der Sprachförderung besteht aktuell aus der Projektleiterin Ursula Erb sowie den Mitarbeiterinnen Heidi Kolper, Lilian M. Grote, Sylvia Hartmann und Friederike Pahl.

Ursula Erb ist hauptsächlich vor Ort bei den Schulungen und Austauschtreffen. Für deren Organisation sind Friederike Pahl ("Sprache schafft Chancen") sowie unsere neue Kollegin Heidi Kolper ("Sprache für Arbeit und Beruf") verantwortlich. Lilian Grote bearbeitet Ihre eingegangenen Antragsformulare zur Sachkostenpauschale ehrenamtlich durchgeführter Deutschkurse und hat den organisatorischen Teil der Sprachpaten übernommen. Sylvia Hartmann ist zuständig für die Abrechnung und Buchhaltung beider Projekte. Alle zusammen beantworten wir gerne Ihre Fragen und Anliegen rund um die Projekte "Sprache schafft Chancen" und "Sprache für Arbeit und Beruf".

9. Buchtipps

  • Lamya Kaddor: Die Sache mit der Bratwurst. Mein etwas anderes deutsches Leben

In ihrem neuen Buch erzählt Lamya Kaddor sehr persönlich und humorvoll, was an den Klischees über muslimisches Leben in Deutschland dran ist. So berichtet sie was passiert, wenn man als muslimisches Kind auf dem Grillfest im Kindergarten aus Versehen eine Bratwurst verspeist und wie sie in Frau Hermann aus der Nachbarschaft eine deutsche Oma fand. Sie schreibt, warum Pippi Langstrumpf und Michael Jordan ihre großen Vorbilder waren und was für sie prägend war, als sie als Kind syrischer Einwanderer in Deutschland aufwuchs. Das voraussichtlich im März 2018 erscheinende Buch gibt einen überraschenden Einblick in das private Leben der bekannten Islamwissenschaftlerin und "Muslimin aus dem Fernsehen".

Lamya Kaddor: Die Sache mit der Bratwurst. Mein etwas anderes deutsches Leben. Piper Verlag, München 2018 (EUR 20,00)

  • Ekaterine Doreulli: Geschichten aus der Erstaufnahme

Im Juli 2015 kommt Ekaterine Doreulli für mehrere Monate in die Gießener Erstaufnahmeeinrichtung. Ihre Zimmergenossinnen im Camp fragt sie, was Deutschland für sie bedeutet. Was sie dort hört und erlebt, hält sie in ihren berührenden Geschichten fest. Sie entfaltet vor ihren Lesern den Lager-Alltag, die Fluchtgeschichten und Asylgründe, die Erwartungen, Ängste und Träume. Alle gemeinsam ist die Hoffnung auf eine gute und sichere Zukunft. Diese Hoffnung hat ihnen den Mut gegeben, die lange und gefährliche Reise nach Deutschland zu wagen. So entstand eine lebendig-bunte Bilderfolge, deren Leitmotiv die Hoffnung auf eine bessere Zukunft ist.

Ekaterine Doreulli: Geschichten aus der Erstaufnahme. Ruhland Verlag GmbH, Bad Soden am Taunus 2017 (EUR 18,80)

  • Shirin: Ich bleibe eine Tochter des Lichts - Meine Flucht aus den Fängen der IS-Terroristen

Dieses Buch ist der erschütternde Erfahrungsbericht einer mutigen jungen Frau, die dem IS entkommen ist. Die 17-jährige Shirin will gerade ihr Abitur ablegen, anschließend Jura studieren und ein eigenständiges Leben führen, als IS-Terroristen das Dorf in ihrer nordirakischen Heimat überfallen und sie zusammen mit anderen jesidischen Frauen und Kindern entführen. Seit August 2014 wurde Shirin an neun Männer als Sex-Sklavin verkauft, vergewaltigt, verprügelt und immer wieder zutiefst gedemütigt. Mithilfe ihres letzten "Ehemannes" konnte sie fliehen und lebt nun in Deutschland an einem geheimen Ort. Im Rahmen eines Hilfsprojektes für misshandelte IS-Opfer hat sie zusammen mit der Journalistin Alexandra Cavelius und dem Traumatologen Jan Kizilhan dieses Buch über ihr Martyrium geschrieben. Es gibt eine Vorstellung über ein Leben im "Islamischen Staat" und gewährt bewegende Einblicke in die traumatisierte Psyche und den Überlebenswillen eines jungen Mädchens.

Shirin, die aus Angst um ihre Familie unter Pseudonym berichtet, ist heute 19 Jahre alt. Mit anderen schwer traumatisierten Jesidinnen kam sie nach Deutschland und lebt im Rahmen eines speziellen Flüchtlingsprojekts in Baden-Württemberg. Ihre Geschichte erzählt sie mithilfe der Journalistin Alexandra Cavelius. Sie erzählt, was sie sich heute vom Leben wünscht und wie sie trotz ihrer grausamen Erinnerungen aufrecht in die Zukunft schaut.  

Shirin: Ich bleibe eine Tochter des Lichts - Meine Flucht aus den Fängen der IS-Terroristen. Europa Verlag, Berlin 2016 (EUR 18,99)

7. Materialien zum Herunterladen

Es stehen folgende neue Broschüren und Informationsmaterialien rund um den Flüchtlingsbereich auf unseren Seiten im Internet unter www.lagfa-bayern.de zum Herunterladen zur Verfügung:

• Arbeitshilfe "Patenschaften mit geflüchteten Menschen" (10/2017)
• Leitfaden "Wie interkulturelle Öffnung gelingt"

Termine und Veranstaltungen

1. "Sprache schafft Chancen": Schulungen, Austauschtreffen und Fachtag

07.03.2018 in Erlangen (Mittelfranken): Austauschtreffen
18.04.2018 in Erlangen (Mittelfranken): Austauschtreffen

27.04.2018 in Ansbach (Mittelfranken): Austauschtreffen

08./09.06.2018 in Donauwörth (Schwaben): Schulung
16.11.2018 in Ingolstadt (Oberbayern): Fachtag

Mehr Informationen unter www.lagfa-bayern.de

2. "Sprache für Arbeit und Beruf": Schulungen, Austauschtreffen und Webinare

28.02.2018: Webinar
21.03.2018: Webinar
11./12.05.2018 in Augsburg (Schwaben): Schulung
11./12.07.2018 in Nürnberg (Mittelfranken): Schulung

Mehr Informationen unter www.lagfa-bayern.de

3.Projekt "Lernen–Lehren–Helfen"

Das vom Bayerischen Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration (StMAS) geförderte Projekt "Lernen–Lehren–Helfen" der Ludwig-Maximilians-Universität München unterstützt in Kooperation mit der Deutsch-Uni Online DUO bayernweit ehrenamtliche Kursleiter*innen für Flüchtlinge mit kostenlosen Angeboten. Dazu zählen unter anderem:

• Schulungen im Bereich E-Learning und Blended Learning
• Zugang zur Lernplattform Deutsch-Uni Online
• Ersthelfer-Leitfaden für Ehrenamtliche mit leicht einsetzbaren Materialien zur sprachlichen und kulturellen Orientierung in Deutschland
• Individuelle Betreuung und Beratung
• Webinare zu didaktischen Themen und Hospitationen

Für Asylbewerber*innen bietet Deutsch-Uni Online DUO darüber hinaus Workshops und Trainings zum Deutsch lernen oder Kenntnisse verbessern an. Dabei wird auch über die Bundesrepublik informiert und wertvolles Fachwissen vermittelt. Der Vorteil bei diesem Online-Training ist, dass man mit wissenschaftlich fundierten Materialien und Methoden ortsungebunden und unabhängig von bestimmten Uhrzeiten arbeiten kann.

Mehr Informationen unter www.lernen-lehren-helfen.de

Herausgeber:
lagfa bayern e.V.
Projekt "Sprache schafft Chancen"
Projektleitung: Ursula Erb

Redaktion:
Friederike Pahl und Lilian M. Grote
Konrad-Adenauer-Allee 43
86150 Augsburg
Telefon +49 (0) 821/20 71 48-21
Telefax +49 (0) 821/20 71 48-29
sprachfoerderung@lagfa-bayern.de
www.lagfa-bayern.de

Redaktionsschluss:
jeweils der 25te des Vormonats
um 12:00 Uhr
sprachfoerderung@lagfa-bayern.de

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